Jubiläums-Herbstkonzert 22.10.2017

Ein hoher Anspruch, der eingelöst wird. Norbert Bausback leitet seit 40 Jahren die Stadt-Jugendkapelle.

Im Programm war nur ein Jubiläum erwähnt – 60 Jahre Schwäbisch Gmünder Stadt-Jugendkapelle. Doch es gab noch ein zweites: Seit 40 Jahren ist Norbert Bausback Ausbilder und Dirigent. Und so kam es, dass das Herbstkonzert der Stadt-Jugendkapelle am Sonntagabend im Predigersaal zugleich zu einer schönen und offensichtlich überraschenden Würdigung des „begnadeten Musikpädagogen“ wurde. So charakterisierte ihn der Erste Bürgermeister Joachim Bläse unter Beifall des Publikums.

Das 60-jährige Bestehen des Klangkörpers war schon im Mai mit einem Festakt gefeiert worden. In all den Jahren, so der 2.Vorsitzende Konrad Schmid, sei es das Ziel der Stadt-Jugendkapelle gewesen, es jungen Menschen zu ermöglichen, ein Musikinstrument zu erlernen – viele Proben und viel ehrenamtliche Tätigkeit gehören dazu. Die Stadt-Jugendkapelle geht Kooperationen ein mit der Städtischen Musikschule sowie der Staufer- und Klösterleschule, die Bläserklassen unterhalten. Jungen und Mädchen von dort spielen im Nachwuchsorchester mit. Unter der Leitung von Herta Terschanski spielte es einen rhythmisch betonten Einstieg und eine festliche Fanfare.

Mit „Flyin‘ to the Skies“ setzte die Stadt-Jugendkapelle unter der Leitung von Norbert Bausback im Hauptteil gleich zum dramatischen Höhenflug an. Man ließ hören, was den Ruf der Stadt-Jugendkapelle seit langem begründet: Präzision, sauberes Spiel, Ausdrucksvermögen und ein Sinn für Effekte. Jugendleiterin Monika Leutner erinnerte an einen weiteren Grund, dieses Stück von Christoph Walter zu spielen: die große und allen Teilnehmern unvergessliche USA-Reise der Stadt-Jugendkapelle im Jahr 2001. New York, Washington, Baltimore und natürlich Gmünds Partnerstadt Bethlehem waren Ziele der Rundreise. Viele Konzerte wurden gegeben und ein „riesiger logistischer Aufwand“ steckte dahinter. Weitere dramatische Akzente setzte ein programmatisches Stück: „Eiger“ von James Swearingen, hinter dem die Story des Bergsteigers John Harlin steckt, nach dem heute die Eiger-Nordwand-Direttissima benannt ist.

Ihren Ruf, eine fundierte Ausbildung zu bieten, verdanke die Stadt-Jugendkapelle vor allem einem Mann, so Konrad Schmid: Norbert Bausback, seit 1977 Ausbilder, musikalischer Leiter und Dirigent. Über Jahrzehnte habe die Stadt-Jugendkapelle ein sehr hohes Leistungsniveau an den Tag gelegt, sagte Hubert Rettenmaier, der Vorsitzende des Blasmusikverbandes Ostalb. Dies sei umso beachtlicher, als das Ensemble wechselnde Besetzungen ausgleichen müsse. Obendrein war Norbert Bausback von 1992 bis 2013 Ko-Dirigent des Kreisjugendblasorchesters und fungierte beim Bund deutscher Blasmusiker als Wertungsrichter. Zum Dirigentenjubiläum überreichte er Norbert Bausback die Dirigentennadel in Gold mit Diamant des Landesblasmusikverbandes.

„Hier steckt ein Anspruch dahinter“, sagte Joachim Bläse in seiner Ansprache, „hier werden junge Menschen geformt.“ Norbert Bausback blicke „weit über den Tellerrand“, das spürten die jungen Menschen, dass die Gemeinschaft jeden einzelnen brauche. Im Namen des Stadtverbandes Musik und Gesang gratulierte dessen 2.Vorsitzender Christian Baron: Bausback sei ein „Stern, der Orientierung gibt – ein Star.“ Anschließend wurde das Konzert fortgesetzt, beschwingt und mit Hingabe gespielt, mit Soli von Marcus Schmid und Daniel Schmid. Und eine Leidenschaft von Norbert Bausback hörte man auch durch – die für einen richtig satten, mitreißenden Sound.

Mittwoch
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